Hans-Ulrich Jörges
Hans-Ulrich Jörges, 1951 in Bad Salzungen/Thüringen geboren, zählt zu den führenden politischen Journalisten Deutschlands. Er wurde bekannt durch seine wöchentliche Kolumne („Zwischenruf“) im „Stern“ und zahlreiche Auftritte in Talkshows. Die britische „Financial Times“ zählte ihn zu den einflussreichsten Kommentatoren der Welt. 2004 war er in Deutschland politischer Journalist des Jahres. Jörges kam über die Nachrichtenagentur Reuters und die „Süddeutsche Zeitung“ zum „Stern“, wo er 2007 Mitglied der Chefredaktion und Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner+Jahr wurde.
Das Magazin enthüllte unter seiner Leitung die Affäre um Verteidigungsminister Rudolf Scharping, die 2002 zu dessen Sturz führte. Jörges initiierte das Geschichtsportal „Gedächtnis der Nation“, die Europäische Charta für Pressefreiheit und das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit in Leipzig. Bis zu seinem Ausscheiden Ende Juli 2020 schrieb Jörges 960 Kolumnen für den „Stern“. Er ist Autor des Tatsachenromans „Stille Invasion“, der Autobiografie „Der Schrei des Hasen“ und des Thrillers „Abaddon. Der Schritt zum Abgrund“. Jörges lebt in Berlin.
Vortrag
Umbruch in der deutschen Politik: Eine Führung durch turbulente Zeiten
