Dr. Stefan Hartmann

Apotheker
1. Vorsitzender BVDAK e.V.

Dr. Stefan Hartmann ist Apotheker in fünfter Generation. Zuvor lernte er Bankkaufmann und sammelte bereits während des Studiums Berufserfahrung in der pharmazeutischen Industrie. Nach seiner Promotion im Jahr 1993 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt am Medical Center der University of California, San Francisco (USA).

1996 übernahm Dr. Hartmann die großväterliche St. Vitus Apotheke und gründete im Januar 2004 die VitaPlus Apotheke als Filialapo-theke. Er gilt als einer der Pioniere der Filialisierung und betreibt heute vier Apotheken. Anfang 2007 gründete er die VitaPlus AG, die für ein Netzwerk von inhabergeführten Apotheken ausgelagerte Leistungsbereiche wie Konditionsvereinbarungen und den Abschluss von Lieferverträgen mit Großhändlern und weiteren Marktteilnehmern übernimmt.

Im Jahr 2008 initiierte Dr. Hartmann die Gründungsversammlung des Bundesverbandes Deutscher Apothekenkooperationen e.V., dessen 1. Vorsitzender er seitdem ist. Der BVDAK e.V. setzt sich für den Erhalt und für die Weiterentwicklung der in Apothekenkooperationen organisierten inhabergeführten Apotheken ein.

2021 erfolgte die Gründung der covitale GmbH, die Testzentren betreibt und ein Impfzentrum mitaufgebaut hat.

 

Foto: Stefan Hartmann
Dr. Stefan Hartmann
+49 8105 – 77 42 48

Talkrunde

Apothekensterben stoppen: Testen & Impfen

  • Die WHO und die EU empfehlen einen Grippeschutzimpfquote von 75 % für Menschen über 65 Jahren. Im europäischen Durchschnitt wird einen Quote von 60 % erreicht  - während Deutschland mit einer Quote von 35 % weit zurück liegt.
  • Um auch in Deutschland die von der WHO empfohlene Grippeschutzimpfquote von 60 % zu erreichen, müssten die Ärzte zusätzlich 4,5 Millionen Menschen impfen. Das können die Ärzte nicht schaffen!
  • In 10 europäischen Ländern werden in Apotheken nicht nur Grippeschutzimpfungen, sondern in 8 europäischen Ländern bereits auch COVID-19-Impfungen durchgeführt.
  • Apotheken haben sich während der Pandemie den jeweiligen Herausforderungen gestellt und ihre Flexibilität und Zuverlässigkeit bewiesen.
  • Insbesondere Apotheken können mit ihrer flächendeckenden und niederschwelligen Erreichbarkeit das gesundheitspolitische Ziel, die Grippeschutzimpfquoten zu erhöhen, unterstützen (Flu-to-go).
  • Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat das Bundesgesundheitsministerium beauftragt, nach Berufsgruppen zu suchen, die Ärzte beim Impfen entlasten sollen.
  • Nichts mehr spricht dagegen, die Potentiale und Strukturen der deutschen Apotheken für Grippe- und COVID-19-Impfungen zu nutzen!

 

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