Intelligente Konzepte sichern die Zukunft!

Der Wandel in der deutschen Apotheken- und Pharmalandschaft ist in vollem Gange, die Disruption eines seit Jahrzehnten funktionierenden, traditionellen Gesundheitswesens nicht aufzuhalten.

Die gesamte Pharmaindustrie und der Apothekenmarkt müssen sich diesen neuen Gegebenheiten anpassen. Ein Umdenken in allen Bereichen des Gesundheitswesens geht damit einvernehmlich einher. Einzelkämpfer werden künftig zunehmend Außenseiter.

Kooperation und Vernetzung gewinnen mehr und mehr an Bedeutung und werden in den kommenden Jahren essentiell zum Bestehen des Marktes beitragen. Es ist unerlässlich, dass die am deutschen Markt Beteiligten miteinander kooperieren und damit aktiv ein Überholverbot für ausländische Mitbewerber und Großinvestoren schaffen. Genauso essentiell wird es sein, aus Verbrauchersicht zu denken und diesen den Komfort zu bieten, den die Digitalisierung mit sich bringt.

Der deutsche Apotheken- und Pharmamarkt sollte nicht nur gespannt nach Berlin zum BMG blicken und abwarten, sondern sich aktiv zusammenschließen und eine gemeinsame Zukunftsstrategie entwickeln, um damit auch das beständige Schließen stationärer Apotheken zu verhindern.

Die noch vorhandenen knapp 20.000 stationären Apotheken profitieren ebenso von Kooperationen und können sich wie die Industrie so auf den Markt der Zukunft vorbereiten. Der Schaffung von Synergieeffekten muss neben dem Austausch von Fähigkeiten und Ressourcen eine entscheidende Rolle zukommen, um den Markt gegen die Disruption zu stärken.

Die Verzahnung von Online und Offline wird einen höheren Stellenwert einnehmen. Aus diesem Grund müssen die Kooperationsbündnisse weiter ausgebaut werden, damit Synergien besser genutzt werden können. Schwarmintelligenz ist gefragt.

Auf dem Weg in eine neue Zukunft diskutieren auf dem BVDAK-Kooperationsgipfel 2020 zum 12. Mal Experten über die Chancen und Risiken des Apotheken- und Pharmamarktes.

Der Vorstand des BVDAK e.V. wünscht allen Teilnehmern zwei interessante Kongresstage.

Dr. Stefan Hartmann, Oliver Prönnecke, Lars Horstmann, Frank Baer und Cornelia Graessner-Neiss

 

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